Seminar: Säure-Basen-Haushalt             aus ernährungsmedizinischer Sicht

Grundlagen, Studien, Azidose assoziierte Erkrankungen, Ernährungseinflüsse

Die „latente Übersäuerung“ ist in aller Munde. Aber besteht wirklich eine Gefahr für die Gesundheit? Oder ist das nur ein Mythos? Oder gar Geschäftemacherei?
Das zweitägige Fach-Seminar bietet Ernährungsfachkräften ein fundiertes Rundum-Update zum Thema Säure-Basen-Haushalt in Theorie und Praxis.

 

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Termine und Anmeldung

Herbsttermin 2020:

25 & 26.06.2021 - Jetzt anmelden!

zur Online-Anmeldung für Juni 2021

 

Referent:

Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Vormann studierte Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim (Stuttgart) und promovierte im Fach „Pharmakologie und Toxikologie der Ernährung“. Die Habilitation und Venia Legendi erlangte er für das Fach Biochemie und wurde im Institut für Molekularbiologie und Biochemie am Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin zum Professor ernannt.


Seine Hauptarbeitsgebiete sind Biochemie und Pathophysiologie von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen sowie der Säure-Basen-Haushalt. Prof. Vormann leitet das Institut für Prävention und Ernährung (IPEV) in Ismaning bei München - http://www.saeure-basen-forum.de


Organisatorisches

Dauer:

Freitag: 10 - 18.30 Uhr (9 UE)
Samstag: 9 - 16.00 Uhr (8 UE) inkl. Kochpraxis

Samstag: 9 - 13.30 Uhr (5 UE) ohne Kochpraxis


Ort:

SaniPep Gesundheitszentrum
Charles-de-Gaulle-Straße 6, EG

81737 München


Zielgruppe:

Anerkannte Ernährungsfachkräfte wie z.B. Diätassistent/innen, Dipl. Oecotropholog/innen, Dipl. Ernährungswissenschaftler/innen u.ä., gerne auch Ärzte/Ärztinnen, Ernährungsmediziner/innen etc.

 

Co-Referentin:

Barbara Haidenberger M.Sc.

Diätassistentin B.Sc. Diätologie

(für die praktische Umsetzung in der Ernährungsberatung und die Kochpraxis)


Inhalte

Grundlagen und Stoffwechsel:

  • Kompensationsmechanismen und Puffersysteme
  • Messung der Übersäuerung 
  • Alkalose und Azidose
  • Studienlage zu Azidose assoziierten Erkrankungen (z.B. Diabetes, Herz-Kreislauf, Osteoporose, Entzündung, Schmerzen, Gicht, Krebs, Demenzprävention)
  • Einflüsse auf Energie-stoffwechsel und Muskelkraft

 

Ernährungseinflüsse

  • PRAL-Werte in Theorie und Praxis 
  • Low-Carb-Ernährung
  • Ketose / Ketoazidose
  • paläolithische Ernährung
  • Mineralwasser
  • Basen-Präparate und Nahrungsergänzung
  • Demenzprävention
  • Umsetzung in der Ernährungsberatung

Kochpraxis:

  • gemeinsam gekochtes Menü mit Säure-Basen-Balance
  • Wegen der Abstands-Regelungen aufgrund der Corona-Pandemie ist die TN-Zahl für die Kochpraxis auf 8 Personen begrenzt. Sie können sich für eine Teilnahme mit oder ohne Kochpraxis entscheiden.


Preise und Fortbildungs-Punkte

Seminargebühr:

Mit Kochpraxis: € 390,- (inkl. MwSt., themenbezogene Pausenverpflegung, Mittags-Imbiss am Freitag, Lebensmittel für die Kochpraxis am Samstag)

Ohne Kochpraxis: € 330,- (wie oben, ohne Lebensmittel fürs Kochen)

Mitglieder der Fachverbände (VDD, VFED, FET, VDOE, DGE, QUETHEB, SVDE, Diätologen Österreich) zahlen € 340,- mit bzw. € 295,- ohne Kochpraxis


Fortbildungs-Punkte:

Das Seminar umfasst 17 Kurseinheiten á 45 Minuten mit Kochpraxis bzw. 14 Kurseinheiten á 45 Minuten ohne Kochpraxis.
Für das Seminar mit Kochpraxis vergibt QUETHEB 4 Punkte im Modul F für die QUETHEB-Registrierung, beim SVDE werden 12 Punkte (nach dem neuen Punktesystem ab 2020) für das Schweizer Fortbildungszerifikat angerechnet. Abweichung für Seminar ohne Kochpraxis bitte beim Verband erfragen. Die meisten anderen Verbände zertifizieren gemäß Zeitumfang des Seminars.